Vinaora Nivo Slider

Wochenausblick

Geschrieben von Super User.

Wann bricht der Bann?

Gehen wir einmal ein Jahr zurück, zum 29. August 2015. Nach einem respektablen Auftritt beim Marktpokal in Laudenbach, anschließend aber katastrophalen Testspielen, war von Optimismus wenig zu spüren. In Folge eines großen Umbruchs im Sommer stand man vor der Aufgabe, mit einer neu zusammengewürfelten Mannschaft in einer schwierigen Klasse zu bestehen - und schaffte dies bis dahin recht ordentlich. Nach dem Auftakterfolg gegen Schneppenbach-Hofstädten hatte man dem Aufstiegsmitfavoriten Sailauf auswärts ein 3:3 abgetrotzt. Tags darauf hatte man etwas Pech, dass im Derby gegen Schöllkrippen nur ein 2:2 heraussprang. Mit den fünf Punkten konnte man nichtsdestotrotz zu diesem Zeitpunkt durchaus zufrieden sein.
Und heute? Nach einem katastrophalen Auftritt beim Marktpokal in Westerngrund, anschließend aber kontinuierlicher Steigerung in insgesamt erfolgreichen Testspielen, machte sich langsam ein leichter Optimismus breit. Nachdem die Mannschaft insgesamt zusammengeblieben und im Sommer noch verstärkt worden war, war man zuversichtlich, in der als einfacher gesehenen Klasse eine gute Rolle spielen zu können - was bis dahin fürchterlich misslang. Mit einer ellenlangen Ausfallliste ging man zum Auftakt unterbesetzt beim Aufstiegsmitfavoriten Laudenbach/Westerngrund baden. Anschließend schenkte man im Derby gegen Blankenbach eine recht sichere Führung noch ab. Und nun das 1:4 bei der zuvor ebenfalls noch sieglosen Germania aus Großwelzheim. Quo vadis, TuS?
Es scheint, als hätte unsere Mannschaft in dieser verrückten Klasse, in der die Tagesform vielleicht ausschlaggebender ist als in jeder anderen, noch keinen Platz gefunden. Um dieses Adjektiv als zutreffend wahrzunehmen, reicht schon der Blick auf die Ergebnisse der ersten drei Spieltage. Und es reicht sogar schon, sich beispielhaft einmal nur den letzten und den nächsten Gegner unserer Elf anzuschauen: Großwelzheim und Mensengesäß. Beide teilten sich am ersten Spieltag die Punkte und hatten es im Anschluss mit Albstadt zu tun. Während erstere dort vergangene Woche 1:5 verloren, ging die Eintracht an diesem Sonntag zu Hause mit einem 6:0-Erfolg vom Feld.
Insgesamt scheint sich unser Gast in dieser Woche, welcher unser erster bereits aus dem Vorjahr bekannter Gegner sein wird, von seiner verkorksten Rückrunde des vergangenen Jahres bestens erholt zu haben. Nach dem bereits angesprochenen Remis zu Beginn machte man gleich zweimal hintereinander das halbe Dutzend voll und grüßt nun mit sieben Zählern und 13:1 Toren von Tabellenrang zwei. Die Favoritenrolle ist in dieser Partie wohl klar verteilt.
Jedoch stellt sich hier die Frage, ob die Verrücktheit der Liga nicht auch einmal zugunsten des TuS ausschlagen kann und unsere Truppe am Sonntag vielleicht die Rolle des "Anti-Albstadt" einnimmt. So nach dem Motto "Von Welzheim kassiert, Mensengesäß rasiert"? Sicherlich wäre man auf unserer Seite auch mit einem dreckigen 1:0 zufrieden, solange man nur endlich einmal den ersten Dreier auf's Konto packen kann. Denn trotz der aktuellen Ausfälle hat unsere Elf sicherlich immer noch genug Potenzial und so bleibt die Hoffnung am Leben, dass vielleicht nur einmal der Knoten platzen muss, um doch noch auf die Erfolgsspur zu finden.
Und bei dem Thema "geplatzter Knoten" schließt sich dann auch irgendwo der Kreis, denn mit dieser Phrase lässt sich durchaus das letzte Heimspiel gegen Mensengesäß betiteln. Bekanntlichermaßen verlief die vergangene Spielzeit im Endeffekt schließlich nicht ganz so gut, wie sie zum oben geschilderten Zeitpunkt noch anklang. Doch in eben diesem letzten Heimspiel schaffte man es, das Blatt - leider zu spät in der Runde - zum Schluss dann doch noch einmal zu wenden. 6:1 schlug man eine deutlich schwächer als im Hinspiel auftretende Eintracht-Elf und beschloss das Jahr in den darauffolgenden beiden Wochen mit zwei weiteren Siegen auf versöhnliche Weise. Vielleicht schafft es unsere Truppe ja, nicht nur ein "Anti-Albstadt" zu sein, sondern auch das Gegenstück zu seiner eigenen Version der Vorsaison. Bis hierhin war sie es - im negativen Sinne. Vielleicht folgt nun der positive Teil. Diesen muss man sich jedoch erarbeiten. Aber wenn man ihn tatsächlich erreicht, dann könnte es tatsächlich noch eine gute Saison werden.

Spiele der 1. Mannschaft

Geschrieben von Super User.

FC Germania Großwelzheim - TuS Sommerkahl 4:1 (3:1)

Aufstellung Germania: 16 E. Burgarella, 2 M. Pommeranz, 4 N. Bühler, 5 T. Baydar, 6 K. Salbert, 8 M. Leipold, 9 G. Diana, 11 A. Winkler, 12 O. Chaddad, 13 G. Accardo, 14 T. Mohamad, 3 L. Stein, 7 S. Reinfurt, 10 F. Fuiano;

Aufstellung TuS: 1 K. Book, 2 N. Zhivkov, 3 L. Wasmuth, 4 C. Maier, 5 S. Koch, 6 P. Schwarzkopf, 7 S. Mall Ali, 8 A. Vestewig, 9 P. Petev, 10 M. Schlämmer, 11 K. Krämer, 12 D. Creß, 13 F. Maier;

Tore: 1:0 T. Baydar, 2:0 T. Mohamad, 2:1 K. Krämer, 3:1 L. Stein, 4:1 O. Chaddad;

Ausführliche Spielberichte unserer ersten Mannschaft sind hier zu finden.